vielleicht ist all das nur eine übung im kopfausschalten im denkstillstand eine schaukel für den mut





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Heute: faststillstand.
Ich war spontan schwimmen und
habe am Rückweg mit dem Rad
veganen Kuchen geholt, von dem ich
irgendwie doch wieder Bauchweh bekommen hab.
Egal. Alles so egal.

Ich habe altes gelesen und mich zurückgesehnt
und nochmal über das Tattoo nachgedacht
[vielleicht. eine winzige erinnerungshilfe nur.]
und beschlossen, dass ich aufhören muss,
das Leben immer so verdammt ernst zu nehmen.

Mehr spontan sein, weniger To-Do-Listen,
weniger von all dem Scheiß der mir das
erwachsen-werden-müssen so schwer macht.
Einfach. Leben.

Ich möchte Städte besuchen oder in jeder freien
Minute lesen, immer und überall.
Ich möchte Freunde anrufen und mich spontan treffen
oder neue Menschen kennenlernen.
Mit Kaffeehauskellnern plaudern, oder Secondhandshopbesitzern.
Endlich alle Filme aus der Woody Allen Box ansehen.
Und dazwischen: trotzdem ein gutes Diplom hinkriegen.

Es muss gehen. Es muss.







29.1.17 16:33




Ich habe null Energie.
Und weiß nicht, ob ich das der vernachlässigten Ernährung,
oder doch meinem Nervensystem zuschreiben soll.

Heute hat es geregnet und ich bin trotz schlechter Laune
3 Stunden in der Bibliothek gesessen und habe
über Beschleunigungs- und Zeittheorien gelesen
und Notizen geschrieben. Ich war einkaufen und nach
Sneakers Ausschau halten und nach Badeanzügen.
Ich bete, dass mein Mac bis Juni durchhält,
und dass ich meine Neugierde wieder finde.
Und den Mut, mich bedingungslos ins Leben zu stürzen.

Ich muss Haare waschen.
30.1.17 18:44




Die Hoffnung hat mich wieder.

Ich bin seit heute im Besitz von neuen Angorasocken [rot & grau], einem
Lavendelbad und bin durchs Schneegestöber fahrradgefahren.
Habe ein Gefühl wiedergefunden [danke an die reformhausfrau] und koche gleich Essen.
Meine Motivation kehrt zurück, was in
erneuten Bibliotheksstunden zwischen all den lernenden
Architekturstudenten resultiert.
Ich muss aufhören, ständig irgendwelche
Ausreden zu haben. Für alles.
Stattdessen: einfach machen. Ichsein.
Und das viele Denken beiseite schieben.
[Das hat noch nie irgendjemanden weitergebracht.
Mich schon gar nicht.]

Außerdem:
Ich habe aufgehört, Schokolade zu essen und
habe einen Plan geschmiedet, der da lautet:
einfach ins Leben zu springen.
Die Kapitulation aus dem Wortschatz streichen.
31.1.17 19:35


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